Geschichte

Der Name des Ortes leitet sich wahrscheinlich vom gleichnamigen Bach ab, der auf der Nordseite des Arembergs ins Tal fließt. Möglich ist aber auch eine Ableitung vom Begriff „Eisenbachseiffen“ aus der Zeit der Eisenerzgewinnung. Diese fand in der Region schon in keltischer Vorzeit über die Römer bis ins späte Mittelalter statt.   Eichenbach gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum Herzogtum Arenberg mit der gleichnamigen Burg und Schlossanlage auf dem Bergplateau. Heute ist auf dem Berg zwischen alten Buchen und Mauerresten ein Erinnerungsturm zu sehen, der aus den Trümmern des alten Schlosses im Jahr 1856 erbaut worden ist.   Über Eichenbach selbst finden sich nur wenige relevante Erwähnungen in den alten Aufzeichnungen der Geschichte des Herzogtums zu Arenberg und den Kirchenarchiven.   Der Legende nach soll der alte Weiler Fronhofen bereits lange vor Eichenbach mit einigen Häusern aus Eichenholz und einer kleinen Kirche etwas weiter nordwestlich im heutigen Wiesengebiet „Auel“ existiert haben, bis er durch ein Feuer vollständig zerstört wurde.   Als eigenständige Gemeinde ernannt ist Eichenbach zusammen mit Fronhofen erst seit 1839.  Vorher gehörten die beiden Weiler Eichenbach und Fronhofen zur Gemeinde Wershofen. Erst dann folgte die Trennung von der „Sammtgemeinde Werschofen“, so das Eichenbach mit Fronhofen und dem Masholder Hofe eine eigene Gemeinde bildete. Nach Stand von 1780 betrug die Zahl der Häuser in Eichenbach 9, die Einwohnerzahl 47. Im benachbarten Fronhofen lebten damals 37 Menschen in 7 Häusern. Die Einwohnerzahlen der zusammen geführten Weiler betrugen 1840-93, 1905-66, 1950-80 und 1969-63 Personen. Seit 1946 gehört die kleine Gemeinde zum Land Rheinland Pfalz und seit 1970 der Verbandsgemeinde Adenau an. Heute wird Eichenbach als eigenständige Gemeinde durch den ortsansässigen Bürgermeister vertreten.    

„Bläke Fritz“ 
Mit Eichenbach verbindet sich auch ganz eng der Name des Eifler Originals „ Bläke Fritz“.Friedrich Braun. Er wurde 1840 in Rodder geboren, wohnte aber bis 1930 als Junggeselle in Eichenbach. Als Kesselflicker zog er mit seinem Lötkolben durch die Eifel und reparierte Dachrinnen, flickte aber auch durchlöcherte Kochkessel, fertigte neue Blechtassen und andere Gefäße an. Er setzte eine „Blak“ auf die Löcher, weshalb ihn die Leute einen „Bläker“ nannten. Bläke Fritz nahm für ein zugelötetes Kesselloch nie mehr als 10 Pfennig. Für ein Löchlein nahm er so gar nur 5 Pfennig. Bei seinen Wanderungen durch die Dörfer wurde er natürlich bekannt wie ein „bunter Hund“.Seine Schlagfertigkeit und seine Witze machten ihn sogar über die Eifelgrenzen hinweg berühmt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im „Kluus-de“ (St. Josef Kloster, Krankenhaus) in Adenau, wo er 1934 verstarb.   2007/2008 wurde im Rahmen der Neugestaltung des Wendeplatzes Ahrtalstraße/ Breitscheider Weg zu Ehren des Bläke Fritz eine Skulptur aufgestellt. Finanziert wurde diese durch Spenden des Kreise Ahrweiler, Des Bürgervereins Eichenbach und der Einwohner von Eichenbach.    

Historische Bilder